Der Mieterinnen- und Mieterverband Luzern NW OW UR, die Grünen Ebikon und die SP Ebikon haben zusammen die «Wohninitiative Äbike» lanciert. Die Initiative fordert die Unterstellung Ebikons unter das kantonale Gesetz über die Erhaltung von Wohnraum. Damit soll der Erhöhung von Mieten und dem Verlust des preisgünstigen Wohnraums ein Riegel geschoben werden.
Auch in Ebikon schlägt die Wohnkrise durch: Es sind kaum Wohnungen zu finden und die, welche es gibt, sind für immer mehr Ebikoner:innen nicht mehr zahlbar. 48 freie Wohnungen waren zuletzt in Ebikon noch gemeldet. Die Leerwohnungsziffer liegt klar unter dem kantonalen Schnitt. Währenddessen werden die Mieten erhöht. Ein Blick auf die Wohnungsinserate zeigt es deutlich.
Die Wohninitiative Äbike – damit es weiterhin möglich ist, zu bezahlbaren Mieten in Ebikon zu leben!
In Ebikon herrscht seit Jahren Wohnungsnot. Am 1. Juni 2025 standen lediglich 48 von insgesamt 6 797 Wohnungen leer – das entspricht einer Leerwohnungsziffer von nur 0,71 Prozent und liegt deutlich unter dem schweizerischen Durchschnitt.
Bezahlbarer Wohnraum ist damit knapp – und zunehmend bedroht.
Während neu gebaute Wohnungen meist nur zu sehr hohen Mieten verfügbar sind, ermöglichen bestehende preisgünstige Wohnungen vielen Menschen, weiterhin in Ebikon zu leben. Genau dieser Wohnraum geht jedoch verloren: durch Leerkündigungen, Luxussanierungen und den Abriss ganzer Häuser zugunsten teurer Neubauten.